Der sogenannte „uncanny valley“ beschreibt das Phänomen beim Betrachten von sogenannte „fast Menschen“ oder sehr ähnliche Objekte zu Menschen Ekel auslösen können.


Warum dieses psychologische Phänomen auftritt, ist nicht genau geklärt. Es gibt jedoch einige Theorien, die darüber spekulieren, warum dieses Phänomen auftritt.
- Leicheähnlichkeit/Krankheitähnlichkeit
In der ersten Theorie wird damit spekuliert, dass wir uns von kranke Mitglieder fern halten wollen. D.H. : unser Gehirn schickt ein Ekelgefühl, um uns von dieser Person fernzuhalten und mögliche Krankheiten zu vermeiden. Etwas ähnliches sehen wir in Tierherden, die die verletzten zurücklassen da sie zu einer Last werden und nicht mehr zum jagen zu nutzen sind. Dass das Eckelgefühl eintritt, um uns zu beschützen, konnte jedoch nicht bewiesen werden. Denn auch bei anderen reale Krankheiten bleiben wir in der Nähe von diese Menschen (Beispielsweise Krebs).
- Das unbekannte macht angst
In der zweiten Theorie wird spekuliert, dass wir einfach vor fremden Spezies angst bekommen und diese „fast Menschen“ als solche erkennen. Das Ekel und die Angst kommt deshalb, weil wir nicht wissen, ob diese „fast Menschen“ uns nachmachen wollen um sie zu vertrauen und im Endeffekt und angreifen. Es wird auch spekuliert, dass es vor tausenden von Jahren sogar so eine Tierart geben könne, die uns nachmache um uns zu jagen und diese Angst als Instinkt deshalb geblieben ist. Diese Theorie wurde jedoch nicht verifiziert da wir ja keine angst oder ekel fühlen wenn wir einen Affen oder andere Primaten die uns genauso ähnlich sind.
- Anzeichen für geringe Fruchtbarkeit